Sie agiert vor und hinter der Kamera, macht Musik und arbeitet aktuell an einem Filmprojekt mit dem Titel „Catalog of past dreams“. Die gebürtige Kanadierin und Wahl New Yorkerin Marianna Rothen hat viele Talente. Seit etwa 15 Jahren arbeitet sie als Modell und Fotografin.
Inspiriert durch europäische Filme der 1960er und frühen 1970er Jahre, erzählt sie in ihren Bildern von den Leinwand-Heldinnen vergangener Tage: stark und bewundert, und doch verletzlich und unverstanden.
Obwohl sie auf den ersten Blick leicht und verträumt erscheinen, schwingt in ihren Erzählungen eine ungewisse Melancholie mit. Sie wirken vertraut, obwohl es sich um fiktive Situationen handelt, in denen die Modelle in eine Rolle schlüpfen, mit der sie spielen können.
Gestützt durch die Formalästhetik der Polaroidfotografie gelingt es Rothen, das warme Licht entschwundener Zeiten wiederzubeleben. Intime Momente werden durch das Auge der Künstlerin preisgegeben und der Betrachter zum unfreiwilligen Voyeur vordergründiger Unschuld.



Kommentar von ines. 31. August 2012, 13:09
an artist to watch!